Der Hirtenbrunner Hof
Wellness für Pferde und Menschen
Ich erzähl Ihnen jetzt was vom Pferd. Von meinem. Es heißt Anton. St. Anton.
Seit kurzem sind wir auf dem Hirtenbrunner Hof eingezogen. Er und ich.
Zusammen lernen wir jetzt gute Manieren und all die wunderbar schwierigen Sachen. Pferdesprache zum Beispiel, die St. Anton schon gut beherrscht, ich noch nicht.
Pferdesprache zum Beispiel, die St. Anton schon gut beherrscht, ich noch nicht.
Bei alledem hilft uns unser neues Zuhause sehr. Da ist erst einmal diese Traumlandschaft. Toskana der Südpfalz. Inmitten der Weinberge am Rande des Pfälzer Waldes gelegen,
in einem kleinen Tal hinein gekuschelt, wie in einer schützenden Hand. Wunderschön.
Die Besitzer Wilma und Peter Zahn sind für uns da und helfen uns bei allen Anfängerproblemen. Das tun sie unaufdringlich und einfühlsam. Das findet St. Anton gut und ich finde, dass so etwas nicht selbstverständlich ist.

Besonders komfortabel ist Antons Appartement. Diese Kombination von Paddock und Box ist wirklich genial. St. Anton genießt diese Freiheit, selbst entscheiden zu dürfen, ob er open air oder zurückgezogen in seiner Privatsphäre sein will. Das bringt auch einen unkomplizierten Umgang mit der Nachbarschaft in Gang. Mal trifft man sich draußen zum Schnuppern und Grüßen und wenn man genug hat, geht man wieder fein rein. Gekrönt wird dieses Angebot durch eine wunderbar luftig helle Reithalle, in der wir beide zurzeit verschiedene Anleitungen zum Glücklichsein in Anspruch nehmen. Reitunterricht mit Katharina, Bodenarbeit mit Wilma und manchmal einfach Austoben in allen Variationen.
Danach sind wir beide jedes Mal ganz schön müde und wieder ein bisschen weiter im Aufbauen unserer Freundschaft.
Manchmal ist Anton gerne mal draußen auf der Koppel für sich ganz allein und genießt das frische Gras genauso wie den Abstand von uns.

Von hier aus werden wir demnächst starten in die Waldberge, durch die Weinberge oder mal in Richtung Rheinebene. Erste Spaziergänge haben wir bereits gemacht und uns umgeschaut. Ganz ohne mit Autoverkehr in Berührung zu kommen können wir hier ausreiten.
Und was das Beste ist, wir werden auch wieder Kutsche fahren. Wir sind nämlich gerade dabei, den Führerschein zu machen. Bis auf rückwärts ein parken klappt alles schon ganz gut. Abgesehen davon, dass St. Anton meistens einen Frühstart verursacht. Aber daran arbeiten wir noch.
Weil die Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, hier noch ein Wort über die Verpflegung: Erstklassig! meint Anton. Grünfutter und Heu kommen aus den artenreichen Wiesentälern des Biosphärenreservates Pfälzer Wald und das schmeckt genauso gut, wie der Saumagen und der Rieslingschorle in Ilbesheim und zu Pferd unterwegs auf den zahlreichen Hütten und Burgen.

Die Pferde und Menschen, die schon vor uns hier waren, sind auf ganz verschiedene Weisen miteinander glücklich. Die Menschen nennen das dann "englisch", "western" oder "klassisch". Die Pferde sind's zufrieden, solange ihr Mensch ihnen zuhört.
Von ihnen allen sind wir übrigens ganz toll aufgenommen worden. Das ist wichtig, wenn man Anfänger ist.
Also, Sie müssen zugeben, St. Anton und ich haben wirklich großes Glück gehabt.
Und wenn es stimmt, dass man für den ersten Eindruck keine zweite Chance hat,
dann kann ich nur sagen:
Erster Eindruck: der Hirtenbrunner Hof ist Wellness für Pferd und Mensch.
Und weil das so ist, wird Anton demnächst noch Haflinger-Gesellschaft bekommen,
denn Susanne, meine Frau, ist unheimlich neidisch - auf St. Anton und auf mich.
Dr. Ludwig Burgdörfer, Besitzer von St. Anton aus Landau in der Pfalz