2 Frettchen suchen ein liebevolles zuhause

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Vielleicht ist für Sie das passende Tier vorhanden.

Frettchen suchen

Frettchen

Frettchen

Herkunft/Geschichte
Das Frettchen (Mustela furo) ist ein domestiziertes Raubtier, dass vom Europäischen “Waldiltis” (Mustela putorius) abstammt und vielleicht auch Wurzeln vom Steppenilitis hat, der dem Frettchen ähnlicher ist, als dem Iltis.
Das Frettchen gehört zur Familie der marderartigen Tiere, wozu auch der Dachs, der Skunk, der Otter, der Iltis, der Marder, der Nerz und der Wiesel gehören.
Bereits von den alten Ägyptern (um 5000 v.Chr. )wird berichtet, dass sie als Jagdhelfer zur Kaninchen- und Rattenjagd Frettchen mitnahmen.
Die Griechen nutzen den kleinen Nager um die Zeit um 450 v.Chr. ebenfalls als Jagdhelfer.
Die Domestizierung und Züchtung des wilden Iltis zum Frettchen fällt in diesen Zeitabschnitt im 5. und 4. Jhd. v. Chr.
Auch die alten Römer wussten sich den Jagdtrieb des Tieres zu Nutze zu machen und nahmen das Frettchen mit zur Jagd. Das Gleiche gilt für die Spanier, die das Frettchen "Furo" nannten.
Auf einem Gemälde von Leonardo da Vinci (Dame mit Hermelin) ist eine Frettchen dargestellt. Vom Mittelalter ist außerdem bekannt, dass weiße Albinofrettchen als einzige ihrer Rasse anerkannt waren und als Schoßtiere der höheren Gesellschaft gehalten wurden.
Als Haustiere wurden später auch andere Farben des Frettchens gezüchtet und gehalten, so in den USA und Deutschland, wo die kleinen Räuber gezähmt wurden und für viel Vergnügen bei den Besitzern sorgten und sorgen.
Frettchen sind in ganz Europa verbreitet und sind nur in Island, Skandinavien, der mittleren Wolga und im Gebiet des Don und des Ural nicht ansässig.

Ausssehen
Das Äußere der Frettchen ähnelt sehr stark ihren wilden Artgenossen - den Iltissen. Sie haben einen langestreckten, muskulösen Körper, der von kräftigen, starken Beinen getragen wird, die kurz und stämmig sind und an den Pfoten fünf Zehen und Krallen haben. Die Männchen der Frettchen werden zwischen 48-80 cm lang und können bis zu 2kg wiegen, während die Fähen kleiner sind (bis 60cm) und auch weniger wiegen. (bis 1kg)
Der Schwanz ist vehältnismäßig kurz und buschig.
Der kleine Kopf der Frettchen erinnert an den Namen Mustela (Maus). Er ist klein und spitz zulaufend und mit Ohren, die klein, rund und eng anliegend sind, ausgestattet. Die kleine schwarze Schnauze ist abgerundet.
Die Augen erinnern an kleine Knöpfe, mit denen die Frettchen nicht gut sehen, denn die wilden Artgenossen sind erstens nachtaktiv und zweitens jagen sie in unterirdischen Gängen und Bauten.
Dafür haben die Frettchen aber viele Tasthaare im Gesicht und können gut riechen, fühlen und hören.
Ein Frettchen ist ein kleines Raubtier und besitzt demzufolge eine kleines Raubtiergebiss mit 34 Zähnen.
Während früher nur die Albinos (weiß/rote Augen) anerkannt wurden, gibt es mittlerweile viele weitere Zuchtformen wie die Siams, Snows (weiß/schwarze Augen), Harlekins oder Angoras und Pandas, die sich durch unterschiedliche Fellfarben unterscheiden.

Charakter
Frettchen sind kleine Kobolde, die ständig in Bewegung, flink, aufgeweckt, intelligent, verspielt und neugierig sind. Sie lieben alle Verstecke, wie Taschen, Mützen, Röhren, Kisten uvm., in denen sie sich verkriechen können und rumrennen. Sie brauchen permanent Abwechslung und nutzen gern Katzenspielzeuge oder Schränke, Mülleimer und Kratzbäume, mit denen oder in denen Sie ihren Unfug treiben. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, sträuben sie ihr Fell oder den Schwanz.
Durch den Menschenkontakt, werden sie zahm und anhänglich. Man kann ihnen auf Grund ihrer hohen Lernfähigkeit das Laufen an der Leine und Stubenreinheit beibringen. Obwohl sie sonst quicklebendig und wendig sind, brauchen Frettchen aber auch genügend Schlaf, den sie bei 14 bis 18 Stunden täglich hoch ansetzen.

Haltung
Frettchen werden heute oft als Haustier und nicht mehr als Jagdhelfer gehalten.
Hier ist es sehr wichtig, dass mindestens zwei Frettchen im Käfig leben, da Frettchen sehr soziale Tiere sind. Sie müssen aber kastriert bzw. sterilisiert werden, weil sonst die Dauerranft zum Tode führen kann.
Sie brauchen viel Platz, Bewegung und Auslauf. Dafür muss die Wohnung aber so eingerichtet sein, dass die wilden Tierchen nicht ausbrechen können und möglichst wenig verschleppen können und Gefäße sollten so hingestellt sein, dass sie nicht runterfallen oder ausgeräumt werden können. Sollte das dennoch mal passieren, kann man die entwendeten Gegenstände z.B. in der Schlafkiste wiederfinden.
Als Spielzeug eigenen sich Schachteln, Dosen, Bälle und Schläuche uvm.
Der Käfig muss eine Fläche von mindestens 2 mal 2m haben und sollte am besten mehrere Etagen besitzen. Da die Frettchen täglich mehr als drei Stunden Auslauf brauchen, werden sie ohne diesen oder in engen Käfigen wild und aggressiv. Im Käfig sollte ein Schlafhäuschen, eine Essecke, Spielzeug und eine hygienische Toilette eingebaut sein.
Frettchen fressen nur tierische Kost und können sowohl Frettchenfutter als auch Katzenfutter, Schlachtabfälle, Kücken und rohe Eier sowie Küchenabfälle vertragen.
Gefährlich ist nur die Fütterung von rohem Schweinefleisch, weil dadurch tödliche Krankheiten übertragen werden können. Als Flüssigkeit bieten sich unbedingt frisches Wasser und selten Milch an. Frettchen

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Haustier: Murphy
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