Labrador Retriever
Durchschnittliche Welpenpreis beim Züchter:
900 €
Ursprungsland:
Großbritannien
Aufgabe (früher)
- Apportierhund
Widerristhöhe
Weiblich:
54 cm
- 62 cm
Männlich:
54 cm
- 62 cm
Gewicht:
Weiblich:
54000 Gramm
- 62000 Gramm
Männlich:
54000 Gramm
- 62000 Gramm
Alter (min)
132 Monate
Alter (max)
180 Monate
Beschreibung:
Herkunft /Geschichte
Der Labrador Retriever kommt nicht von der Insel Labrador, aber vom Nordosten Kanadas - aus Neufundland.
Der Legende nach soll sich ein dort vorkommender Vorfahre des Hundes mit einer Otter gepaart haben, weshalb der Labrador so gut schwimmen kann und noch immer eine "Otterrute" trägt.
Da diese Entstehungsmöglichkeit genetisch aber vollkommen unmöglich ist, gibt es auch belegbarere geschichtliche Variante seiner Entstehung. Demnach sollen vor 500 Jahren Fischer aus Devon (Großbritannien)nach Neufundland gesegelt sein und dort ihre schwimmbegeisterte Hunde mitgebracht haben, die zum Apportieren von springenden Fischen genutzt wurden. W. Cormack aus St. Johns soll Neufundland zu Fuß ergründet haben und dort auch auf kleinen schwarze "Wasserhunde" gestoßen sein. Der so benannte St John´s Hund hatte viele Merkmale des heutigen Labrador Retriever, wie eine gute Nase, positive charakterliche Eigenschaften und hervorragende Schwimmfähigekeiten sowie ein wasserabstoßendes dichtes Fell.
Etwa 250 Jahre später wurde der St. John´s Hund mit Handelsschiffen nach England und Schottland gebracht. Dort züchteten ihn die jagdbegeisterten Adligen weiter - insbesondere sein Jagdeigenschaften.
Später wurde er in England und Schottland zur Federwildtierjagd eingesetzt.
Der heutige Labrador geht mit großer Sicherheit auf Zuchtlinien der englischen und schottischen Adelsfamilien namens Malmesbury, Bucceleuch und Home zurück.
Er wurde als Englischer Retriever, Kleiner St. John´s Hund - oder Neufundländer bezeichnet.
Die Rasse des Labrador Retriever wurde 1903 offiziel anerkannt. In Deutschland erfolgte die Anerkennung vom Deutschen Retriever Club 1963.
Aussehen
Die Rasse des Labrador Retrievers ist eine mittelgrosse Hunderasse, die zur Gruppe der Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde gehört und einen massigen, muskulösen Körper mit breiten Lenden und gut ausgebildeter Schulter sowie einem stabilen muskulösem Hals besitzt. Er hat einen breiten Schädel, einen deutlichen Stop und Ohren, die hinten ansetzen und abgeknickt sind. Charakteristisch sind seine weiche Schnauze und seine gute Nase. Seine Augen sind braun oder haselnussfarben und sehen gelehrig aus. Der Rücken bildet eine Gerade. Der Hund trägt einen behaarten Schwanz (Otterrute) .
Die Widerristhöhe des Rüden liegt bei 56-57cm, bei Hündinnen bei 54-56cm. Je nach Typ (Show Dog oder Working Dog ist er schwerer (30-40kg) oder leichter und schmaler. (20-25kg)
Das Fell ist wetterbeständig und besitzt Unterwolle. Es kommt in den Farben schwarz, braun und blond vor. Die Pfoten des Labrador Retrievers sind länglich und die Sohlen hart, sie werden auch als Katzenpfoten bezeichnet.
Charakter
Der Labrador Retriever ist ein bewegungsfreudiger, gut zu erziehender, kooperativer Hund, der hervorragende Fähigkeiten zur Unterstützung bei der Jagd zu Land und Wasser entwicklen kann. Ebenso kann er zum Familienhund mit großer Kinderliebe und Gutmutigkeit befähigt sein. Er hat einen freundlichen Charakter und ist seinem Herrchen sehr treu. Als Arbeitshund, Führhund (z.B. Blindenführhund) und Jagdhelfer oder Suchhund ist er sehr belastbar. Er besitzt ein sehr gutes Gedächtnis und ist sehr lernfreudig.
Da er sowohl Freund als auch Feind erst einmal freundlich empfängt, ist er als Wachhund ungeeignet.
Man sollte ihm viel Bewegung (Schwimmen und Laufen) und Beschäftigung angedeihen lassen, da sonst seine hervorragenden Anlagen verkümmern.
Die Rasse des Labrador Retriever ist gesellig und lebt nicht gern allein.
Haltung
Obwohl der Labrador Retriever ein dichtes Fell besitzt, braucht er nur einmal pro Woche gebürstet zu werden. Man kann im zusätzlich das Fell mit einem Futterzusatz aus Sonnenblumenöl und Hefe zum Glänzen bringen. Waschen und Baden ist nicht ständig notwendig.
Er sollte nicht länger als sechs Stunden am Tag allein gelassen werden, da ihm Mensch oder Artgenossen fehlen. Der Labrador Retriever kann bei ausreichend Wohnraum und regelmäßigen Spaziergängen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land mit Haus, Teich und Garten leben. Wichtig ist, dass er ausreichend Bewegung hat, gefördert wird, neue Aufgaben erhält und die Möglichkeit zum Schwimmen gegeben ist. Bei der Fütterung sollte man darauf achten, dass diese regelmäßig 2-3 Mal am Tag erfolgt und keine Süßigkeiten, Snacks oder Essenreste verfüttert werden, da der Hund schnell dick wird.
Die Pflege eines Labrador Retrievers ist nicht kostspielig, aber intensiv, was den Auslauf betrifft. Labrador Retriever
positive - Eigenschaften: