Deutsche Dogge
Durchschnittliche Welpenpreis beim Züchter:
800 €
Ursprungsland:
Deutschland
Aufgabe (früher)
- Begleithund
- Schutzhund
- Wachhund
Widerristhöhe
Weiblich:
72 cm
Männlich:
80 cm
Gewicht:
Weiblich:
50000 Gramm
- 50000 Gramm
Männlich:
50000 Gramm
- 50000 Gramm
Alter (min)
60 Monate
Alter (max)
120 Monate
F.C.I - Nr
2/2/235
Beschreibung:
Geschichte und Herkunft
Die Deutsche Dogge ist weltweit verbreitet. Es gab sie bereits bei den Assyrern vor 4000 Jahren, die große kurzhaarige Hunde als Kampfhunde einsetzten. Diese massiv gebauten Hunde gelten als Vorfahren der Deutschen Dogge, der Mastiffs und der Englischen Bulldogge oder Irish Dogge, des Wolfshounds als auch der Bordeauxdogge.
Dänemark und Deutschland gelten gleichermaßen als Ursprungslände der Hunderasse. Nicht bewiesen ist hingegen, die Aussage, dass Alexander der Große die Dogge nach Mitteleuropa eingeführt haben soll.
Im 7. Jhd. wird von großen doggenartigen Kriegshunden berichtet, die Molosser genannt wurden und als Bullenbeißer, Bärenfäner oder Hatzrüden in die Geschichte eingingen.
Im 17. Jhd. sollen nachweislich die ersten deutschen Doggen in England gezüchtet wurden sein und König Charles II. (Haus Stuart) oder später in Deutschland: Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck, züchteten mit Vorliebe diese große edle Hunderasse. Die Rassebezeichnung „Deutsche Dogge" wurde auf eine Richterversammlung (1880/ Berlin) festgelegt und 1888 wurde der erste „Deutsche Doggenclub" gegründet.
Die Vorfahren waren schärfere Züchtungen, die zur Jagd eingesetzt wurden.
Die englischen Züchtungen des 19. Jahrhunderts waren Wach-und Begleithunde.
Auf Hundeausstellungen 1863 gab es die Deutsche Dogge als "Großen Dänen", "Dänische Dogge" oder "Ulmer Dogge" zu sehen und neben den isabellfarbigen oder blauen Doggen, gab es auch die gefleckte Harlekin-Dogge.
In den weiteren Züchtungen gab es regionale Richtlinien, die z.B. ein Kupierverbot der Ohren in Deutschland, die Belefzung oder die Farbmischlingszucht in Belgien, Italien oder Frankreich regeln.
Gegenwärtig liegt die Hauptzucht der Deutsche Doggen in Deutschland, wobei auch andere europäischen Ländern einen hohen Zuchtstandard versprechen.
Charakter und Grundzüge
Obwohl die Deutsche Dogge sehr groß und stark wirkt, ist sie vom Charakter her liebevoll, gutmütig und sensibel.
Bei falscher Erziehung oder Vernachlässigung, kann die Deutsche Dogge allerdings sehr aggressiv und gefährlich werden, wohingegen sie bei früher, konsequenter und liebevoller Erziehung dem Herrchen anhänglich und treu dient und auch gut mit Kindern oder anderen Tieren umgehen kann. Soald Fremde auftauchen, neigt sie nicht zum kläffen, ist aber in der Regel anfangs mißtrauisch und würde im Notfall seine Familie bis zum Letzte verteidigen, weshalb sie sehr gut als Familien- oder Wachhund eingesetzt werden kann. Die Deutsche Dogge ist außerdem intelligent und gelehrig, aber auch mutig, entschlossen sowie ausgeglichen und freundlich. Da sie eine sehr enge Bindung an den Menschen eingeht, leidet sie unter Trennungen von diesem.
Die Deutsche Dogge eignet sich sehr gut als Begleit- Wach- oder Schutzhund und kann im Fährtenlesen ausgebildet werden.
Aussehen
Die Deutsche Dogge ist ein großer majestetisch wirkender Hund mit elegantem Gangwerk und leicht federndem Lauf. Die Rüden erreichen Widerristhöhen von 80 bis 90 cm und mehr und die Hündin 70cm - 85cm. Die Hunde wirken bereits durch ihre Größe und fallen durch Eleganz auf. Sie erreichen ein Körpergewicht von 75-90kg.
Die ursprüngliche Farbe der Tiere war gelblich bis hellbraun mit einheitliche Zeichnung. Das Fell ist glatt und kurzhaarig und glänzt bei gesunder Lebenshaltung. Gegenwärtig haben Züchtungen auch noch weitere Farbvarianten hervorgebracht. So gibt es Deutsche Doggen, die gestromt, blau, schwarz, schwarz-weiß gefleckt (Harlekine) sind. Es exitieren auch Grautiger bzw. sogenannte Manteldoggen, die einen schwarzen Mantel um den Körper, Kopf und Hals haben und ansonsten weiß sind. Die letzten beiden Farbvarianten sind nicht für Ausstellungen zugelassen.
Haltung
Die Deutsche Dogge ist zwar sehr groß, von der Pflege her aber unkompliziert und pflegeleicht. Während der Aufzucht benötigt sie neben einer konsequenten und liebevollen Erziehung, dem vielseitigen Kennenlernen bis zum Alter von 6 Monaten (weil sie dann zu schwer wird), ein ausgewogenes Futter, dass weniger als 30% Proteine enthalten sollte. Im erwachsenenaler ist die Fütterung unproblematisch. Die Deutsche Dogge braucht sehr viel Bewegung und sollte nicht als Stadthund oder ständig im Zwinger gehalten werden, es sei denn, sie hat zusätzlich ein Hundeauslaufgebiet und kann sich ohne Leine weit und lange bewegen. Sie benötigt mindestens 5 km Auslauf pro tag und ein großes Grundstück ist ideal für den Hund.
Die Deutsche Dogge ist nach dem Erziehungszeitraum bis zum Junghundalter nicht mehr sehr pflegeaufwendig, aber die Haltungskosten sind dennoch nicht zu unterschätzen. Deutsche Dogge
positive - Eigenschaften: