Amerikanischer Staffordshire-Terrier
Durchschnittliche Welpenpreis beim Züchter:
800 €
Ursprungsland:
USA
Widerristhöhe
Weiblich:
43 cm
- 46 cm
Männlich:
46 cm
- 48 cm
Gewicht:
Weiblich:
17000 Gramm
- 20000 Gramm
Männlich:
17000 Gramm
- 20000 Gramm
Alter (max)
180 Monate
Beschreibung:
Herkunft/Geschichte
Die Geschichte des Amerikanischen Staffordshire Terrier ist seit 1870 bekannt geworden. Damals brachten englische Siedler ihre Staffordshire Terrier mit in die USA. Die Ursprungsheimat ist also nicht, wie der Name vermuten ließe, die USA, sondern England. Die Vorfahren sind "Bull- and Terriers", die als Kampfhunde in der Nähe von Stafford gezüchtet worden und gegeneinander im Ring antreten mussten. Sie kamen etwa 1860 mit britischen Einwanderern in die USA. In England wurde 1835 der Tierkampf untersagt, aber im NO der USA wurde der Hundekampf ab 1880 professionell betrieben. Der Amerikanische Staffordshire-Terrier wurde dadurch in den USA auch "Pit Bull Terrier" genannt und wieder als Kampfhund eingesetzt. Die eigentliche Aufgabe der mit nach Amerika gelangten Stafford Terriers war es aber, den Schutz der Häuser und Höfe und des Viehs der englischen Einwandererfamilien zu übernehmen und ein kinderlieber Familienhund zu sein.
Da er auch gegen Wölfe und Kojoten ankämpfen musste, wurde er besonders stark und groß gezüchtet, indem wahrscheinlich Airedale und Irish Terriers mit eingekreuzt wurden.
Von den vielen Züchtungen und Entstehungsgeschichten zeugen die diversen Namen unter denen sich eigentlich der American Staffordshire Terrier versteckt. So hieß er Half and Half, Bull and Terrier, Brindle Bull Dog oder Yankee Terrier und Staffordshire Terrier und wurde zudem noch oft mit dem Staffordshire Bullterrier verwechselt. Er ist aber circa 5 kg schwerer und hat eine 8 cm höhere Schultergröße als dieser.
Seine offizielle Anerkennung als Staffordshire Terrier erfolgte 1936 vom Amerikanischen Kennel Club (AKC). Unter dem Namen American Staffordshire Terrier ist diese Rasse seit dem 1. Januar 1972 international anerkannt.
Aussehen
Der Amerikanische Staffordshire Terrier ist von kräftiger Statur, stämmig und muskulös. Nach den Züchtungsregeln soll er kompakt wirken und weder langbeinig noch leichtfüßig sein und seine Vorderbeine sollen gerade sein.
Die Hunderasse des Amerikanischen Staffordshire Terriers hat eine Schulterhöhe von 43 - 48 cm und wiegt zwischen 17-20 kg, wobei er 23 kg nicht überschreiten sollte. Er besitzt eine großen kräftigen und keilförmigen Kopf, einen kräftigen Unterkiefer und seine Nase ist schwarz. Die Augen sind dunkel und tiefliegend und die pigmentierten Augenlider liegen weit auseinander. Beim Amerikanischen Staffordshire Terrier setzen die Ohren hoch an und sind als Rosenohr oder Stehohr bekannt und dürfen geschnitten werden.
Der Schwanz des Hundes ist kurz, klein und spitz zulaufend.
Die Fellbeschaffenheit kann als kurz, hart, dicht und starr beschrieben werden und es glänzt bei Berührung. Er ist in jeder Farbe zugelassen, wobei bei fehlernder Nasen- Augen oder Lefzen-Pigmentierung oft Autoimmunschwächen vorliegen und genetische Gründe dafür verantwortlich sind, dass weißes Fell mit erhöhtem Taubheitsrisiko einhergeht. Dennoch sind 80% der Hunde weiß, braun oder schwarz.
Charakter
Ein Amerikanischer Staffordshire ist ein "Arbeitstier"- ausdauernd, leidensfähig, schmerzunempfindlich und treu. Er hat eine hohe Bindung an sein Herrchen und ist sensibel und empfindsam und freundlich im Umgang mit Kindern.
Weitere Eigenschaften sind ihre Lebhaftigkeit, Bewegungsfreude und hohe Sprungkraft, Dominanz in Gefahrensituationen ihrer Schützlinge (Mensch oder weitere Artgenossen) und eine gelassene Stärke.
Einerseits ist er Menschen gegenüber zutraulich und freundlich eingestellt, andererseits kann er bei schlechter Erziehung auch hoch aggressiv werden, zum Raufen neigen und sowohl Mensch als auch andere Artgenossen in die Flucht schlagen.
Haltung
Um einen glücklichen Amerikanischer Staffordshire-Terrier zu haben, ist neben einer konsequenten Erziehung sehr viel Bewegung und Beschäftigung wichtig, denn der Hund braucht lange Spaziergänge, schnelles Laufen, Spiele sowie Beschäftigungen. Wird er als Wohnungshund gehalten, kann es vorkommen, das er wiederholte wilde Wohnungsrunden dreht, sollte er nicht genügend Auslauf bekommen.
Er eigent sich als Therapiehund, Katastrophen-oder Sanitätshund oder beschützender Familienhund und buddelt gern im Garten. Spezielle Hundetrainings wie Agility- und Obedience- Training sind gut geeignet für ihn.
Für die Fellpflege reicht gelegentliches Kämmen, nur in der Zeit des Fellwechsels ist tägliche Fellpflege notwendig. Amerikanischer Staffordshire-Terrier
positive - Eigenschaften: